
Hören Sie auf, gegen Ihre wasserdichten Heizsysteme anzukämpfen!
Seien wir ehrlich: Wasserdichte Heizsysteme sind in der Regel äußerst schwierig in der Wartung. Das Problem liegt in den Dichtungen – wenn ein Heizgerät den IP65-Standard erfüllt, ist es eine Qual, an die defekten Komponenten heranzukommen. Man muss meistens die gesamte Gehäusestruktur zerstören, um an die defekte Stelle zu gelangen. Das ist frustrierend, zeitaufwendig und führt oft zu Undichtigkeiten.
Wir hatten genug davon und wechselten daher auf ein modulares Design.
Die Logik dahinter ist einfach: Die meisten IP65-Heizgeräte sind verschweißt oder dauerhaft abgedichtet. Wenn nach fünf Jahren eine Lampe ausfällt, steckt man in Schwierigkeiten. Entweder muss man das ganze Gerät wegwerfen oder stundenlang mit Dichtungen und Klebstoffen hantieren.
Unser Design behandelt die Heizelemente wie austauschbare Komponenten. Man kann die Infrarotlampe austauschen, ohne jemals die äußere wasserdichte Hülle berühren zu müssen.
Wie sieht das in der Praxis aus?
Wir haben schnelle Steckverbinder hinzugefügt, damit der Austausch noch schneller erfolgen kann. Man muss sich nicht mit dem Bedienpanel oder den Verbindungen beschäftigen – man zieht einfach die defekte Lampe heraus und setzt eine neue ein. Das dauert etwa fünfzehn Minuten. Im Vergleich zu den Stunden, die man normalerweise damit verbringt, mit Werkzeugen zu hantieren, ist das doch eine klare Entscheidung.
Es gibt allerdings einen Nachteil: Das modulare Design macht das Gerät ein paar Millimeter größer als ein verschweißtes Gerät. Das ist zwar eine kleine Unterschied, aber man sollte das bei der Planung des Platzes im Gerät berücksichtigen.
Wasser fernhalten
Der industrielle Einsatz ist extrem belastend. Fünf Jahre langes Heizen und Kühlen führen dazu, dass die Heizelemente mit der Zeit abgenutzt werden. Durch das modulare Design können wir den IP65-Standard über die gesamte Lebensdauer des Geräts aufrechterhalten. So besteht keine Gefahr von Undichtigkeiten oder Kurzschlüssen – nur weil man eine Lampe austauschen muss.
Das Wasser bleibt draußen, die Wärme bleibt dort, wo sie hingehört – und man kann wieder mit der Arbeit fortfahren.